Was tun bei einem Sterbefall?

Jeder kann in die Situation kommen, in der er einen Sterbefall in der Familie hat
und Entsprechendes veranlassen muss. Nachfolgend haben wir die notwendigen Formalitäten
und die entsprechenden Zuständigkeiten für Sie zusammengefasst:

Bei Eintritt des Todes im Krankenhaus wird die Ausstellung der
Todesbescheinigung vom dortigen diensthabenden Arzt veranlasst.
Falls der Tod in der Wohnung eintritt, ist zunächst der Hausarzt
oder am Wochenende der Bereitschaftsarzt zu verständigen.
Dieser stellt die Todesbescheinigung aus, die zur Beurkundung
des Sterbefalls beim Standesamt, bzw. für die Bestattung
bei der Friedhofsverwaltung benötigt wird.


Anschließend ist ein Bestattungsunternehmer mit der Einsargung
und Überführung des/der Verstorbenen in die Leichenhalle zu beauftragen.
Die Auswahl des Unternehmers obliegt den Angehörigen.
In unserer Gemeinde sind nachstehende Bestattungsunternehmen ansässig:

  • Weiler Roland, Forbach, Rudolf-Fettweis-Str. 7, Tel. 07228 - 23 28
  • Striebich Dieter, Gausbach, Schulstr. 19, Tel. 07228 - 26 75



Ein Sterbefall muss spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag beim Standesamt gemeldet werden.
Zuständig ist das Standesamt des Sterbeortes.



Zur Beurkundung werden benötigt:

- Personalausweis oder Reisepass der Person, die einen Sterbefall "mündlich" anzeigt (bei häuslichen Sterbefällen)
- Todesbescheinigung des Arztes
- Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde (als Nachweis über den letzten Wohnsitz);
nicht erforderlich, wenn der/die Verstorbene in Forbach mit Hauptwohnsitz/alleinigem Wohnsitz gemeldet war
- Personenstandsurkunden der/des Verstorbenen
(nur soweit die entsprechenden Register beim Standesamt Forbach nicht vorliegen):

o        Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunde der letzten Ehe oder Lebenspartnerschaft und ggf. ein Nachweis über die Auflösung (bevorzugt werden aktuelle beglaubigte Registerabschriften)

o        bei ledigen Verstorbenen ist die Geburtsurkunde vorzulegen;

o        falls der/die Verstorbene Vertriebene/r oder Spätaussiedler/in war, sind zusätzlich zu den oben genannte Unterlagen vorzulegen: Vertriebenenausweis oder Spätaussiedlerbescheinigung, Registrierschein und ggf. Bescheinigungen über Namensänderungen;

o        hatte der/die Verstorbene eine ausländische Staatsangehörigkeit, ist zusätzlich der Reisepass oder ein sonstiger Staatsangehörigkeitsnachweis vorzulegen.

o        In besonderen Fällen können weitere Unterlagen erforderlich sein (z.B. Übersetzungen ausländischer Urkunden oder Anerkennung ausländischer Scheidungsurteile usw.).
 
Mit der Anzeige des Sterbefalles kann auch ein Bestattungsunternehmen beauftragt werden.




Gebühren:

Für die Anzeige des Sterbefalles und die Beurkundung fallen keine Gebühren an.

Die Gebühr für jede Sterbeurkunde beträgt 12,00 EUR.

Sterbeurkunden für die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung, sowie für die Bestattung sind gebührenfrei.



Der Zeitpunkt der Trauerfeier wird grundsätzlich vom jeweiligen Pfarramt in Abstimmung mit dem Friedhofsamt festgelegt.




Die Auswahl des Grabplatzes erfolgt entweder im Friedhofsamt
oder, in den Ortsteilen Bermersbach und Langenbrand, bei der jeweiligen Ortsverwaltung.
Bei Fragen zu den unterschiedlichen Grabarten, der geltenden Friedhofsordnung
oder anderen allgemeinen Fragen wenden Sie sich bitte an das Friedhofsamt.

Auf Wunsch und in Absprache mit dem Pfarrer kann in den Leichenhallen Bermersbach,
Forbach, Gausbach und Langenbrand auch Trauermusik abgespielt werden.

Die Aushebung und Schließung des Grabes wird vom Bauhof der Gemeinde Forbach vorgenommen.
Die Stellung der Leichenträger bei der Beerdigung obliegt den Angehörigen.







Letzte Änderung: 20.10.2016