Für das Hundsbacher Gebiet sind Waldnutzungen durch Harzer, Köhler, Pottaschebrenner und Hirten schon seit dem
16. Jhd. nachgewiesen. Die eigentliche Entstehung der Waldkolonie datiert ins 18. Jhd. hinein. 1745 wurden nach
Vertragsschluss mit der Markgrafschaft Baden Wohnhäuser für Waldarbeiter errichtet. Dies war der Ursprung von
Hundsbach. 1930 werden die "abgesonderten Gemarkungen" der Ortsteile Herrenwies, Hundsbach und
Erbersbronn schließlich der Gemeinde Forbach zugeschlagen. Da dies die ersten Ortsteile der Gemeinde waren
(vor der Gemeindereform 1974), werden sie oft als "Alte Ortsteile" bezeichnet. Der Koloniestatus endete offiziell
jedoch erst 1975. Heute leben in Hundsbach rund 330 Einwohner, hinzu kommen Hotels, Pensionen, Vereinsheime
und Ferienhäuser. Hundsbach ist nach Herrenwies der am zweithöchsten gelegene Ortsteil von Forbach.
Mit seiner Lage unterhalb der Schwarzwaldhochstraße, am Fuß der Hornisgrinde, eignet er sich hervorragend
als Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbike-Touren in die herrliche Umgebung. Im Ort finden sich
auch ausgeschilderte Nordic-Walking-Strecken. Im Winter gibt es ein Loipenangebot und einen kleinen Skilift.